Jeder Mensch sollte seine Lebensgestaltung selber bestimmen können und Platz in der Gesellschaft finden. Jedoch haben Menschen mit einer Behinderung aktuell wenig Möglichkeiten, an der Gesellschaft teilzuhaben und mitzubestimmen. Wir alle können zu einer Veränderung beitragen und Inklusion in der Schweiz aktiv fördern.

Das Projekt «Labor Inklusion»

Mit dem Projekt «Labor Inklusion» soll ein Haus gebaut werden, wo wir Menschen mit und ohne Behinderung verbinden. Hier teilen sich diese Menschen für eine bestimmte Zeit Wohnraum oder arbeiten zusammen.

Wohnungen werden an Menschen mit und ohne Behinderung vermietet. In einer Wohngemeinschaft mit situativer Begleitung durch Fachpersonen können junge Menschen mit Behinderung das selbständige Wohnen testen und sich darauf vorbereiten.

Ein Kulturlokal mit Restaurant und Eventräumen wird verschiedene Einsatzmöglichkeiten anbieten, damit Mitarbeitende erste Arbeitserfahrungen sammeln.

Das Haus wird ein Begegnungsort, wo Inklusion auf eine ungezwungene Art erlebbar wird. Berührungsängste und Vorurteile können abgebaut werden.

Das Besondere an dem Projekt ist unter anderem seine Sozialraumorientierung: Menschen mit Behinderung werden befähigt, sich in bisher ungewohnter Gesellschaft zu bewegen und zu entfalten.

Das Projekt funktioniert wie ein Labor, denn aktuell besteht wenig Wissen über Inklusion. Hier werden Thesen erprobt, Ansätze getestet und Ergebnisse werden mit Interessierten geteilt. So wird das Wissen an andere Projektträger transferiert.

Das bereits bestehende Restaurant Provisorium46 wird bis zum Umbau betrieben und nach dem Umbau wieder geöffnet.

Inklusion betrifft uns alle und wir können alle mitmachen.

Das Bauprojekt

Das sanierungsbedürftige Haus ist aktuell nicht für alle zugänglich – das soll sich ändern. Nach dem Umbau wird das Haus nicht nur komplett barrierefrei sein; nebst dem Restaurant, einem neuen Event-Lokal  und Mieträumen werden auch Wohnungen für Menschen mit und ohne Behinderung sowie eine begleitete Wohngemeinschaft bereitstehen. Das Bauprojekt befindet sich in der Vorabklärungsphase. Das Projekt-Team sucht solide Finanzierungspartner und Gönner.

Projektunterstützung

Die Stiftung DENK AN MICH ist vom Konzept überzeugt und beteiligt sich grosszügig an den Baukosten. Weitere Gönnerinnen und Gönner werden gesucht, um das Projekt zu finanzieren. Jeder Betrag hilft. 

Blindspot – der Projektträger

Die Non-Profit-Organisation Blindspot setzt sich seit 2005 für Inklusion und Vielfaltsförderung in der Gesellschaft ein. Sie bezweckt, dass alle Menschen selbstbestimmt und aktiv am Leben teilhaben können. Dies entspricht der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und der damit verbundenen Forderungen der UNO-Behindertenrechtskonvention, an die Blindspot ihre Arbeit und Ziele anlehnt.

Labor Inklusion. Ein Inklusionsprojekt von Blindspot
Mehr über Blindspot

Medienmitteilung: „Eine Million Franken für ein innovatives Projekt“